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Die Hemmung (franz. échappement, engl. escapement) wurde früher oft auch als Gang bezeichnet (z.B. Spindelgang = Spindelhemmung, Gangrad = Hemmungsrad usw).
Die Aufgabe der Hemmung ist es
Es wurden hunderte Hemmungen erfunden aber alle lassen sich in 3 Hauptklassen einteilen:
Die rückführende Hemmung
Sie ist die älteste und daher auch unvollkommenste von allen. Sie fand schon bei den ersten Räderuhren, den Waagbalkenuhren Anwendung. Rückfallend heisst sie, weil der Gangregler dieser Hemmung, während sie nach erhaltenem Impuls ihre Schwingung vollführt, das gesamte Räderwerk wieder zurücktreibt. Das ist z.B. bei der Spindeluhr am Kronrad deutlich zu erkennen.
Die ruhende Hemmung
Die ruhende Hemmung leistet schon bessere Dienste. Sie heisst ruhend, weil bei ihr das Werk, während die Unruhe nach erhaltenem Impuls ihrer Schwingung vollführt, vollständig still, also in Ruhe steht.
Die freie Hemmung
Die vollkommenste schliesslich ist die freie Hemmung. Sie heisst deshalb freie Hemmung, weil bei dieser Art von Hemmung die Unruhe vollkommen frei ausser Zusammenhang mit dem Werk schwingt.
Hemmungen, mit denen sich jeder Sammler befassen sollte
Die Ankerhemmung bei Taschenuhren wird im wesentlichen nach 3 Bauarten unterschieden
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